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  • 2014-02-04-Sliders

Balladenabend

Bänkelsänger und Balladen -
Jahrgang 7 der Gesamtschule Geistal gestaltete Balladenabend

 
In der bis auf den letzten Platz besetzten Aula der Gesamtschule Geistal präsentierten die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs auf kreative Weise die Ergebnisse ihres aktuellen Unterrichtes.
 
Bei ihrer Begrüßung rief die Schulleiterin Andrea Zimmermann mit den Worten “wir erinnern uns bestimmt noch an die Zeit, als wir selbst Balladen stolz vor unserer Klasse präsentierten“, Kindheitserinnerungen beim Publikum wach. Anschließend übernahmen die Jugendlichen des Jahrgangs 7 die Gestaltung des Abends. Alina Reinhardt führte durch ein Programm, das durch seine vielfältigen Präsentationen die Zuschauer in seinen Bann zog.
 
Zum Auftakt erzeugte Alia Lisa Haffstein Gänsehautstimmung mit ihrem selbst geschriebenen Lied „Schön, dass du da bist“.
Danach ertönte ein schallendes „Kommt herbei und hört die Moritat von der vergifteten Nudelsuppe“ der Bänkelsänger Leonie Baumann, Christine Leist und Tabea Smyk der Klasse 7c, ganz in der Tradition der Schausteller, die früher Nachrichten auf Märkten verbreiteten.
 
Acht Balladen wurden auf verschiedene Weise dargestellt. So litten die Zuschauer mit den Bewohnern beim Untergang der Stadt Rungholts in „Trutz Blanke Hans“- zu dem Vortrag von Leonie Bauman und Saleh Abdi wurde jede Strophe von der Klasse 7c gekonnt in Szene gesetzt -
und amüsierten sich anschließend prächtig über Einhorn und Stich in der Ballade „Der Handschuh“, die kurzerhand von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 7a in „Das Handy“ umgeschrieben worden war.
Ob als Hörspiel oder szenische Darstellung, die Spielfreude war den Jugendlichen deutlich anzumerken und selbst die Kleinsten schauten mit großen Augen zu ihren Geschwisterkindern auf der Bühne auf.
 
Dass die alten Meister nichts von ihrer Strahlkraft verloren haben, wurde deutlich, als Alia Lisa Haffstein, Klasse 7b, in Goethes „Zauberlehrling“ dessen Gefühle von Überheblichkeit bis zur grenzenlosen Verzweiflung hervorragend präsentierte.
Auch die übermäßige Gier der Menschen nach Gold, die früher schon zu Mord und Totschlag führte, stellten Emilia und Rebekka Barth und Max Müller der Klasse 7d in „Die Goldgräber“ vor einem toll gestalteten Bühnenbild der Klasse 7d eindringlich dar. Nicht zu vergessen sind die Erzählerinnen Liliana Bergen, Elisabeth Hagan, Chiara Menzler und Anna –Lena Sauerwein, die die Zuschauer mit der Geschichte unserer Goldgräber bekannt machten.
 
Gegen Ende wurde es nochmals gruselig, als die Klasse 7b die Ballade „Der Knabe im Moor“ auf die Bühne brachte und Wiebke Maibaum entließ die Zuschauer nach einem rundum gelungenen Abend mit ihrem nachdenklich stimmenden Gedicht „Terror“.
Der Abschlussapplaus sowie die lobenden Worte der Schulleiterin belohnten die jungen Akteure für ihr ausgezeichnetes Engagement.

 

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